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Denkmal aktiv

Die Fachklassen der Floristen, der Zierpflanzengärtner und der Garten- und
Landschaftsbauer der Berufsschule haben sich die Aufgabe gestellt, die
traditionellen Klostergärten, Kräutergarten, Englischer Garten und Französischer
Garten in der Abtei Rommersdorf zu erforschen.
Sie wollen die Gärten zum „Sprechen“ bringen, das heißt einen Beitrag leisten, die
Gärten für Besucher erfahrbar zu machen.
Während des 1-jährigen Projekts sollen verschieden Anwendungen entstehen, die
dem Besucher helfen, die Parkanlage aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben.
So werden Internetanwendungen mit Pflanzplänen erarbeitet. So kann man sich in
Zukunft die Pflanzen aus dem Kräutergarten vielleicht schon Internet ansehen und
etwas über die heilende Wirkung lesen.
Es wird ein „Multicache“ mit interessanten Aufgaben entstehen, der die Gärten für
„moderne Schatzsucher“ mit GPS interessant macht. Und gleichzeitig lernt man
etwas über den Garten.
Andere erstellen einen Plan aus dem man sehen kann, an welchen Stellen
Behinderte und Rollstuhlfahrer welche Hilfen im Gelände benötigen und wo man
einfach hinkommt.
Vielleicht entsteht auch eine Fotoausstellung,
Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein, denn das Gesamtprojekt endet erst im
Juli 2013.
Die BBS der Heinrich-Haus gGmbH ist damit eine von 86 Schulen in Deutschland,
die für die Bearbeitung von Denkmälern von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
gefördert wird.
Im Verbund arbeiten vier weitere Schulen aus Rheinland-Pfalz im Programm
Denkmal aktiv“ zusammen.
„Einmal die Gärten der Prämonstratenserabtei Rommersdorf auf diese Art kennen
zulernen ermöglicht auch für den Theorieunterricht der „grünen Berufe“ neue
praktische und interessante Perspektiven“, so Steffen Kutz, Fachlehrer und Leiter
des Projektes.