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Krimidinner

Mord im Speisewagen

Krimi Dinner an der BBS Heinrich-Haus - Ein spannendes Theater-Projekt der Klasse BVJ-Fö

45 Gäste im vollbesetzen Zug, auf der Fahrt ins Blaue, in Erwartung vergnüglicher Urlaubserlebnisse. Die Klimaanlage war aufgefallen, die Temperaturen stiegen auf satte 30 Grad, doch die Reisenden blieben gelassen. Vom bestellten 3-Gang-Menü erwartete man gerade den Hauptgang und dann geschah es. Ein Opfer, gespielt von Andreas Wey, fiel zu Boden – Tod! – Mord? Aber welches Motiv? Warum diese heimtückische Tat?

Im völlig überhitzen Abteil begannen sofort die Ermittlungen des zufällig mitreisenden Kommissars Mario Maler (Patrick Lienkämper). Doch wer war der Mörder? Jeder könnte es gewesen sein.

Kurz vor dem Dessert schienen die Ermittlungen aussichtslos. Jetzt war der kriminalistische Scharfsinn der Fahrgäste gefragt. Und tatsächlich: vier Fahrgästen waren der kleinen Unachtsamkeit auf die Spur gekommen.

Spannend blieb es bis zum Schluss bis Kommissar Maler den Täter überführen konnte.

Viele Monate hatte die Klasse BVJ-Fö das Stück unter Leitung des Kollegen Thomas Schweikert und den Lehrkräften der Klasse einstudiert, geprobt, verworfen, erneut geprobt – Kostüme kreiert, anprobiert, verworfen, erneut kreiert, bis man letztendlich zufrieden war. Thomas Schweikert hatte das Stück eigens für diese Aufführung geschrieben und an die Rollen der Schauspieler angepasst. Er führte die Regie, bis alles stimmte.

Ebenso waren die Bühnenbilder eigens gefertigt worden und auch die Sitzordnung, die Tischarrangements , die Tontechnik und vieles mehr mussten überlegt werden. Schließlich wurde auch das 3-Gang-Menü geplant, verworfen, probegekocht, wieder verworfen.

Doch das Reisemenue auf der Fahrt ins Blaue mit seinen drei leckeren Gängen schmeckte allen Mitreisenden, half den Gästen sichtlich über die schrecklichen Erlebnisse im Zug, Zeuge eines Mordes gewesen zu sein, hinweg. Dafür hatten die Lehrerinnen Kathrin Biermanns und Ursula Rembs mit ihrer BVJ-Klasse gesorgt, stilvoll dekoriert und fachmännisch serviert.

Die Klimaanlage konnte am Abend leider nicht mehr repariert werden, so dass nicht nur der Kriminalfall die Reisenden ins Schwitzen brachte.